Praxis für Neurologie

Spezielle Schmerztherapie

Neurologische Diagnostik

Sexualtherapie

Schmerzen der Hals- und Lendenwirbelsäule

Klinisch unterscheiden wir zwischen akuten und chronischen Rückenschmerzen.

Der akute Rückenschmerz ist heutzutage diagnostisch wie auch therapeutisch recht gut beherrschbar. Eine enorme Herausforderung für die Mediziner stellt der chronische Rückenschmerz dar.

Der Einfluss der psychosozialen Risikofaktoren hinsichtlich der Entstehungsmechanismen und Schmerzverarbeitung von chronischen Rückenschmerzen ist durch zahlreiche Untersuchungen der letzten 20 Jahre wiederholt belegt worden. Die Interaktion der Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und dem behandelnden Arzt ist häufig schwierig.

Ärzte fühlen sich unter Druck gesetzt und spüren gleichzeitig die passiven Behandlungserwartungen der Patienten, die sich in Ihrem Leiden nicht verstanden und akzeptiert fühlen.

Um die Chronifizierung von Rückenschmerzen zu verhindern,sind eine frühzeitige Diagnostik und eine mögliche Klassifikation von Patienten mit erhöhten psychosozialen Risikofaktoren erforderlich.

Nach Hasenbring unterscheidet man folgende Schmerztypen von chronischen Rückenschmerzen:

  • fröhlicher Durchhalter
  • depressiver Vermeider
  • depressiver Durchhalter

Ausschlaggebend für den Therapieerfolg eines chronischen Rückenschmerzpatienten ist ein detailliertes klinisches-diagnostisches Vorgehen wie auch sorgfältiges Erkunden der psychosozialen Situation.