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Hirngefäßerkrankungen und Schlaganfall

Der Schlafanfall gehört zu den häufigsten Krankheiten in Europa und nimmt mit einem Anteil von ca. 12% Platz 3 der Todesursachen Statistiken ein.

Die Folgen eines Schlaganfalls sind für den Betroffenen wie auch für die Gesellschaft enorm. Etwa 30% aller Überlebenden Schlaganfallpatienten haben Sprach- oder Sprechstörungen. 20-30% aller Hirninfarktpatienten entwickeln deutliche kognitive Funktionseinschränkungen. Aufgrund der verbliebenen neurologischen und neuropsychologischen Defizite ist ein großer Prozentsatz von Depressionen betroffen.

Der Begriff Schlaganfall selbst wird sehr heterogen benutzt. Dabei beinhaltet er Hirrninfarkte, intrezerebrale Blutungen und Subarachnoidalblutungen. Alle genannten zerebrovaskuläre Erkrankungen sind altersabhängig. Das größte Risiko einem Schlaganfall zu erleiden hat die Altersgruppe über 75. Die Männer sind häufiger betroffen als die Frauen. Klinische und epidemiologische Forschungen haben in der Vergangenheit zahlreiche Risikofaktoren für das Auftreten eines Schlaganfalls identifiziert. Gut dokumentierte Risikofaktoren sind (beeinflussbar) art. Hypertonie, Herzerkrankungen, Nikotinkonsum, TIA, asymptomatische Karotisstenosen, potenziell beeinflussbar Diabetes mellitus, links ventrikuläre Hypertrophie, Mitralklappenstenose, (nicht beeinflussbar) Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, genetische Disposition. Wahrscheinliche Risikofaktoren (beeinflussbar): erhöhte Cholesterinwerte, orale Kontrazeptiva, Übergewicht, körperliche Inaktivität, Alkoholkonsum, Ernährungsfaktoren, Drogeneinnahme. Potenziell beeinflussbar: erhöhter Spiegel für Hämatokrit, Fibrinogen, Antikardiolipinantikörper, Migräne mit Aura und soziale Schicht.

Die Inzidenz des Schlaganfalls kann durch die 4 Maßnahmen: konsequenter Rauchverzicht, strikte Einstellung der Hypertonie auf Werte auf unter 140 - 90 mmHg, Normalisierung des Gewichtes und Antikoagulation von Patient mit Vorhofflimmern auf einen Bruchteil der heutigen Rate reduziert werden.