Praxis für Neurologie

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Hirntumore

Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS) sind auf gutartige und bösartige zu unterteilen, darüber hinaus auf die primären und Metastasen.

Die ZNS-Tumoren repräsentieren etwa 10% aller malignen Tumoren. Die jährliche Inzidenz von hirneigenen Tumoren und Hirnmetastasen ist 5-8/100 000.
Zwei Altersgipfel (25-35 und 50-75 Lj.). Der Tumor ist bei fast allen Patienten die Todesursache.

Bei den malignen Tumoren stehen die Gliome an der Häufigkeitsspitze, bei den benignen Tumoren die Meningeome. Häufigste Symptome zur Diagnosestellung sind fokalneurologische Ausfälle, Wesensänderungen, Kopfschmerzen, epileptische Anfälle.

Die epileptischen Anfälle sind als Initialsymptom in 40% der Tumoren. Die Bildgebung des Neurocraniums wie C-CT und C-MRT sind bei Verdacht auf einen Hirntumor das Untersuchungsverfahren der ersten Wahl. Die Metastasen haben dabei ein großes perifokales Ödem bei relativ kleinem Tumor. Als weitere Untersuchungstechniken ist die Lumbalpunktion, Laboruntersuchung, EEG, Angiographie und Biopsie zu nennen. Die Behandlung der Hirntumoren sollte ausschließlich in speziellen Zentren erfolgen.